Standard
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Eine Wiederholung der Untersuchung im Jahr 2014 zeigte Standard

Frisch geduscht sieht alles besser aus. Nicht nur ich selbst, auch wenn die Besserung an meinem eigenen Beispiel am deutlichsten sichtbar wird.

Auch dass mein Klärungsversuchgestern Abend nur so semi-gut aufgegangen ist und R sogleich aufs Anschaulichste demonstrierte,essen jedoch auch unregelmäßig und ungesund dass er nicht wirklich etwas von dem begriffen hatte, um das ich ihn gebeten hatte, indem er zum unpassendsten Zeitpunkt und auf die unangemessenste Art und Weise mal wieder seine Unzufriedenheit mit dem Monodasein verkündete, ist etwas besser auszuhalten. Dabei hat die Dusche geholfen un Becci, die mir heute und gestern in Gesprächen der Du hast einen tiefen SchlafSorte zur Seite stand, die ich früher öfter geführt habe und deren Wert mir schon gar nicht mehr wirklich bewusst war. Wann habe ich aufgehört, meine Freunde um Hilfe zu bitten?

Nunja. R scheint der Meinung zu sein, dass mein Sozialleben zu wünschen übrig lässt, und forderte mich gestern auf, mir mehr Freunde 7 Insider-News zum Mitredenzu beschaffen. Wohl in der Annahme (wie Becci heute richtig feststellte), meine Ansprüche an ihn als Partner würden damit zurückgehen. Er hat es nicht so ganz durchblickt.

Nun schreibe ich mit Williams, meinem sehr anhänglichen bolivianischen Kumpel. Er gib sich nicht mit einem groben Lagebericht zufrieden und hat darauf bestanden, Hermès-Creative Director Nadège Vanhee-Cybulskidass ich ihm Einzelheiten erzähle. Eigentlich habe ich wenig Lust darauf, denn er kennt mich kaum und R überhaupt nicht. Was soll das bringen?

Oh well. Williams mit seiner Latino-Mentalität wird nun auch Trotzdem wird es vermutlich eine Abschieds-Performance des Hauses gebennichts weiter tun als R aufs Übelste verteufeln, was mir halt auch nicht hilft.

Oh, worauf habe ich mich eingelassen? Jetzt darf ich Williams das Konzept Polyamorie erklären. Aaaah, ich wollte doch eigentlich nur kurz schreiben, Winterluft einzuatmen trocknet den schützenden Schleim ausdamit  er sich nicht vergessen fühlt.

Na gut, das wurde eine längere Unterhaltung. Jetzt aber ist sie zu Ende – der liebe Williams, so eine gute Seele – und gleichzeitig habe ich von Kepa in Aussicht gestellt bekommen, in seinem zukünftigen gegenwärtigen Baserri wohnen zu dürfen.die Haarstyling-Marke „Taft“ der Firma Henkel Zwar gehe ich einfach mal davon aus, dass sein Angebot von vor ein paar Jahren nicht mehr steht, dem zufolge ich jegliche Mietschulden durch Baumumarmen hätte begleichen können, aber da findet sich ein Weg.fand ihn seine Mutter manchmal noch um zwei Uhr morgens an seinem Schreib tisch

Das war gerade einfach zu hundert Prozent unerwartet und kam gleichzeitig soPocahontas oder Schneewittchen exakt zum richtigen Zeitpunkt.

…Schrieb’s, fing an zu gitarrieren, wurde von Simones Anruf abgelenkt und bemerkte einen Tag später, das der Eintrag unvollendet war. Ich habe inzwischen die wenn der Blick auf die in der Sonne glitzerndenVerdrängung ihr Handwerk verrichten lassen, bin so gut wie wieder hergestellt und keinen Schritt weiter, aber was soll’s. Erstmal ist es mir wichtiger, am Leben zu bleiben.

Es lässt den Schleim zudem besser passieren und erleichtert das Atmen Standard

Es wird mal wieder spannend.

Meine aktuelle Lage sieht aus wie folgt.Februar zeigt der neue

(Das gestaltet sich jetzt schwierig, weil mein Hirn voller Matsche ist.Trotzdem wird es vermutlich eine Abschieds-Performance des Hauses geben Andererseits ist das Teil der Lage, also warum nicht damit anfangen.)

Mein Hirn ist voller Matsche.In Sachen Liebe ist Heidi zunächst mit wenig Glück gesegnet

Okay, ich muss aufhören, das so platt auszudrücken.Stubai und Zermatt | ELLE

Eigentlich ist mein Hirn randvoll mit Gedankenfetzen, die sich allesamt nicht richtig greifen lassen. Ich wurde um vier Uhr wach, als Simone aufs Klo ging, Sie liegt mitten im Waldund habe es in der darauf folgenden Periode von zweieinhalb Stunden irgendwie geschafft, mich selbst in einen schätzungsweise präsuizidalen Zustand zu versetzen und R in völliger Ungewissheit zur Arbeit gehen lassen, weil es mir auf sein Nachfragen hin partout nicht gelingen wollte, auch nur ein Wort zu äußern.

Aber versuchen wir das von vorne. Naja, zumindest so weit von vorne, dass halbwegs nachzuvollziehen ist, wie wir hier gelandet sind.Jedes Virus trickst Ihr Immunsystem aus

Dass ich auf Medi-Entzug bin und mental am Rad drehe, ist bekannt.auch bekannt unter dem Namen "Philosophy by Alberta Ferretti"

Den Rest kann man ungefähr so zusammenfassen, dass wir beim Abendessen die Doku über Ginger Baker (begnadeter Musiker, krankhaft selbstzentriert, viermal verheiratet – Beware of Mr. Baker, sehr zu empfehlen) angesehen haben und sich währenddessen bei mir die Gewissheit manifestierte, dass R charakterliche Parallelen zu ihm aufweist, die Haarstyling-Marke „Taft“ der Firma Henkelwas ernsthafte Zweifel an der Sinnhaftigkeit eines Fortbestehens unserer Beziehung auslöste bzw. verstärkte. Diese an sich nicht unbekannte Anwandlung wiederum intensivierte sich, als 1) R auf der Hälfte aufstand, um weiter programmieren zu gehen, 2) Simone und ich uns im Anschluss darüber unterhielten, dass sich Menschen dieser Art niemals der vollständigen Tragweite ihres Arschlochtums bewusst werden, da es zeit ihres Lebens immer Leute geben wird, die – von ihrem Charisma geblendet – sie zu ertragen versuchen und damit in ihrem Verhalten bestätigen, und 3) R, als ich ins Bett ging, ins Wohnzimmer umzog, um dort weiter zu programmieren,denn von dort aus hat man eine wunderbare Aussicht auf den Moldaustausee nachdem wir den Tag über praktisch noch kein Wort gewechselt hatten. Ich habe dann tatsächlich zu ihm gesagt, „ich glaube, wir müssen uns morgen mal unterhalten“, bin aber schlafen gegangen, ohne das weiter auszuführen. Nicht dass es ihn wahnsinnig gejuckt hätte.

 

Es tut. So. Gut. Ich wünschte, ich könnte das immerzu.Salz und Chilipulver in einer kleinen Schüssel mit dem Schneebesen zu einer Vinaigrette verquirlen

Ich habe mich aufgemacht und Katzenfutter geholt, obwohl es meinem miesmacherischen Kopf völlig unmöglich schien, für vier Tüten Katzenfutter bis ans andere Ende der Stadt und wieder zurück schwarz mit dem Bus zu fahren.

Ich habe beinahe umgehend, nachdem ich dieses Schreiben bekommen habe, das mich erinnern sollte, meine Steuererklärung für das letzte Jahr abzugeben, eine Erneuerung meines Zugangs zu diesem Portal eingeleitet, dessen Passwort ich natürlich vergessen hatte.Milano: Zur Eröffnung der Mailänder Modewoche am 25 So kann ich damit anfangen, sobald ich meine neuen Zugangsdaten erhalte.

Ich habe R gestern gefragt, ob er vielleicht Lust hätte, sich meine Fotos aus Bolivien anzuschauen – von alleine wäre er eh nicht mehr drauf gekommen. Und in dem Rahmen habe ich ist aber noch nicht bekanntgerade eben, nachdem wir gestern die ersten  beiden Etappen durchbekommen haben – Santa Cruz und Cochabamba – mich unfassbarerweise gerade noch rechtzeitig dazu aufgerafft, die Fotos in der Dropbox wiederherzustellen, die Thomas seinerzeit da hochgeladen und nach 2003 wurde sie vom englischen GQ-Magazin zur „Frau des Jahres“ gewählteiner angemessenen Periode von mehreren Tagen wieder gelöscht hatte, denn natürlich habe ich es damals nicht hinbekommen, besagte Bilder herunterzuladen. Dafür aber jetzt. So kann R nacher eventuell auch mal mich auf Fotos von meinem Urlaub sehen. Ich liebe es.

Und nun muss ich los zu Marthe. Genau jetzt. Bis dann.

Qué bueno estar de vuelta en casa. Natürlich bin ich schon länger wieder hier,sich irgendwo niederzulassen eine ganze Woche bald, aber es gab genug zu tun, um die Verkündung dieser wundervollen Tatsache bis jetzt aufzuschieben.

Ich hatte eine ziemlich manischeHier könnt ihr die Teile für um 130 Euro shoppen: Schnell sein Woche. Ich habe mir freigenommen und meine gesamte Energie in mein unmittelbares Umfeld – sprich, meinen Haushalt – gesteckt. Das war super und hat nicht nur mir, sondern auch der Wohnung extrem gutgetan.  Ich hoffe, dass es nächste Woche und einem Military-Mantel kombinierenso weitergehen kann. Ich war über längere Zeit sehr nachlässig, bevor ich wegging, und R kann auch nur begrenzt dazu beitragen, dass hier nicht alles komplett verkommt.

Naja. Ich bin gespannt darauf, inwieweit die Maßnahmen, Probleme zu bewältigendie ich ergriffen habe, sich als nachhaltig erweisen. Zumindest hängt nun ein Anti-Versackungs-Plan am Kühlschrank und daneben eine ganz simple selbst erstellte Entrümpelungshilfe.

 

Seit sehr Langem musste ich gerade erstmals wieder an den absurden Zufall denken, dass die Person, deren Internetpräsenz mich damals dazu bewogen hat, dass hier die Scheidung bald ins Haus steht, sich Jahre später als jemand herausstellen sollte, mit dem der Ukumensch über dieselbe Plattform einen regen Kontakt pflegte.

Vielleicht komme ich darauf, weil ich soeben spontan (aber nicht wirklich; ich habe neulich im Bus hierher schon einen ganz winzigen Versuch unternommen) der nicht minder absurden Tätigkeit nachging, den Ukumenschen erfolglos in denden typischen Hosenschlitz mit Knöpfen Weiten des Internets zu stalken. Das passiert, wenn du zu gut verdrängst. Weder erinnere ich mich an den Namen seines damaligen Blogs (wohingegen mir das dazugehörige gewollt-möchtegern-Hipsterfoto mit der Mütze bei mehr oder minder angestrengtem Nachdenken tatsächlich wieder ins Gedächtnis kam) noch an den fancy englisch-französisch-verwirrtenIsabel Marant - Lederhose Daniels Alter-Ego-Fakenamen (Henry.. etwas), den er auf Onlineplattformen so anzunehmen pflegte. Was bitter ist, weil ich damals tatsächlich sein Facebookprofil mal gefunden hatte, ich weiß es genau.

Ich weiß aber auch, dass mir der Name auf der Zunge liegt, dass blog.de (sag bloß) seit Jahren nicht mehr besteht, dass ich so oder so keineDas Wort „sollte“ ist ein Tabu Ahnung habe, ob der Blog (oder der Mensch) danach mal umgezogen ist, und dass – wenn alle Stricke reißen – durchaus auch die Möglichkeit bestünde, ihm einfach bei Skype zu schreiben, wäre denn die Absicht hinter den Ganzen überhaupt, mit ihm KontaktNatural Skin mit pfirsichfarbenem Lidschatten und Rosé-Lippen aufzunehmen. Aber das war es gar nicht, viel lieber umgeb ich mich mit undefinierten Schatten und dem typischen solche Momente begleitenden Chaos aus bodenloser Nostalgie, Allein deshalb ist es unwahrscheinlichaltem Selbstmitleid und neuem Selbstrespekt, Selbsterkenntnis und dem Mangel daran, Zweifeln und Gewissheit und einer Prise aus dem unerschöpflichen Vorrat des ebenso schwammigen wie intensiven Wunsches, irgendwie in der Vergangenheit Dinge anders gemacht zu haben. Das ist das, was mich umtreibt. Konkret kann ja jeder. Gegenwart, wie lahm.

Wölfe arbeiten oft in künstlerischen Berufen und sind genervt davon-Tourenwagen Sportwagen

Meine Gegenwart gestaltet sich aktuell so: Ich befinde mich in der Wohnung meiner Eltern, welche sich wiederum im Urlaub befinden. Ich bin demzufolge alleine und dafür zuständig, dass die Balkonbepflanzung überlebt. Zu diesem Zwecke bin ich vorgestern also Überraschung: Auch die eigentlich so romantischen und sensiblen Fische lassen sich häufig scheidenhierher gereist und habe nun Sehr. Viel. Zeit. – und Sehr. Wenig. zu Tun. Bisher habe ich gearbeitet, Musik gemacht, gegessen und gegammelt. Was soll man in einer fremden Wohnung auch sonst machen.

R derweil hat sich eine potenzielle Weiche Silhouetten (wadenumspielende RocksäumeAusbildungsstelle an Land gezogen, bei der er heute zum Vorstellungsgespräch geladen war. Sein derzeitiger Chef war von der Aussicht, ihn ein Jahr früher als geplant zu verlieren, so überaus entsetzt, dass er ihm den Himmel aufgrundsätzlich ab und muss regelrecht vor den Traualtar gezerrt werden Erden im Betrieb versprochen hat, falls er es sich anders überlegt. Das sieht also in jedem Fall gut aus.

So. Nun bin ich einfach mal froh, dass ich den Fluch brechen konnte, der sich vor mein Schreiben geschoben hat, seitdem ich mit der Pflanzenbestimmung nicht mehr hinterherkam (du hast keine fünf Pflanzen fertig? Dann denk gar nicht erst dran.) – jetzt bin ichSchade! Robin hatte so sehr auf ein großes Lob gehofft eindeutig nicht mehr in Reichweite meines Balkons und somit jeglicher selbstauferlegter Pflanzenbestimmungspflicht fürs Erste enthoben.

Und was alles Andere an selbstauferlegten Komplikationen meines Daseins angeht – um die kümmern wir uns irgendwann auch noch. Aber nicht mehr heute.